Einführung

Jeder kann Opfer einer Straftat werden. Sei es durch einen unabsichtlichen Vorfall (z.B. Verkehrsunfall) oder durch eine vorsätzliche Tat. Oft reicht es einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein.

Die Folgen für das Opfer sind dabei häufig schwerwiegend. Dabei sind die Verletzungen des eigenen Körpers oftmals geringer als die daraus entstehenden psychischen Probleme.

Vielen Opfern schwerer Straftaten fällt es sehr schwer, mit den traumatischen Erlebnissen umzugehen. Dies hat schwerwiegende Folgen sowohl für das eigene Leben als auch das des gesamten sozialen und familiären Umfeldes.

So fällt es Opfern von Wohnungseinbrüchen z.B. sehr schwer sich im eigenen Zuhause wieder sicher zu fühlen, wogegen Vergewaltigungsopfer oftmals Probleme mit enger Bindung und Partnerschaften entwickeln. Auch der seelische Schaden, den die Angehörigen eines getöteten oder verletzen Opfers erleiden, wiegt sehr schwer. Diese können als unmittelbar Betroffene dieser Straftat ebenfalls als Opfer eigene Rechte wahrnehmen.

Als Opferanwalt stehe ich Ihnen gerne zur Seite und helfe Ihnen sowohl die notwendige Hilfe zu bekommen. Zudem kann ich auch Ihr berechtigtes Interesse an einer Verurteilung des Täters, sowie einen angemessenen Schadensersatz durchzusetzen.

Opfer einer Straftat - Das können Sie tun - Rechtsanwalt, Opferanwalt und Strafverteidiger Steinhauer aus Trier

Bildquelle: Anemone123 auf Pixabay

Stand: 11.01.2021

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Was kann ein Opferanwalt tun?

Als Opferanwalt kann ich:

  • Ihre Rechte als Nebenkläger vor einem Strafprozess geltend machen
  • Akteneinsicht in die Ermittlungsakte nehmen
  • Ihren entstandenen Schaden und erlittenen Schmerzen in Form eines Schadensersatzes bemessen und einfordern
  • Bei Vernehmungen vor Gericht der Polizei oder der Staatsanwaltschaft anwesend sein und Ihnen Beistand leisten
  • Ansprüche direkt gegen den Staat nach dem Opferentschädigungsgesetz durchsetzen
  • Schutzrechte durchsetzen (z.B. Näherungsverbote, öffentliche Entschuldigungen oder ähnliches)
  • Zeugenschutzrechte durchsetzen

Als Rechtsanwalt kann ich den entstandenen Schaden sowohl Zivilgerichtlich aber auch im Rahmen eines Adhäsionsverfahrens direkt im Strafprozess gegen den Täter geltend machen. Als Opfer- und/oder Nebenklagevertreter stehen mir umfangreiche Rechtsmöglichkeiten zur Verfügung, Ihre Rechte geltend zu machen und auf eine Verurteilung des Täters hinzuwirken.

In einer Strafverhandlung haben Sie als Opfer das Recht an der Verhandlung teilzunehmen oder sich durch Ihren Rechtsanwalt vertreten zu lassen. Sie oder Ihr bestellter Rechtsanwalt müssen über Verhandlungstermine benachrichtigt werden und dürfen in der Verhandlung Fragen stellen und Erklärungen abgeben. Zudem darf Ihr Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen.

Muss ich persönlich in Erscheinung treten?

Viele Opfer und Betroffene von Straftaten möchten nach der Tat nichts mehr mit dem Täter oder der Angelegenheit zu tun haben. Gerade bei Sexualdelikten aber auch Gewaltdelikten stellt der Gang ins Gericht und die Aussage als Zeuge eine erneute Belastung für das Opfer dar, welches bereits durch die Straftat schwere Schäden erlitten hat. Die Vernehmung zu persönlichen und auch intimen Vorfällen greift stark in die Privats- und Intimsphäre des Betroffenen ein.

Dies ist auch den Richtern und den Staatsanwälten bewusst.  Die Vernehmung erfolgt nur soweit dies für die Aufklärung der Straftat und die Verteilung des Täters notwendig ist.

Als Opferanwalt kann ich Sie bei der Zeugenaussage selbst nicht vertreten. Jedoch sorge ich als rechtlicher Beistand dafür, dass die Vernehmung so erträglich wie möglich ist, z.B. Verhindern unnötiger Fragen, Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit während der Vernehmung und weiterer Zeugenschutzmaßnahmen.

Bei einer Nebenklage kann ich stellvertretend für Sie anwesend sein und Ihre Ansprüche durchsetzen. Sie müssen nicht selbst zur Verhandlung gehen und den Täter erneut begegnen. Dies gilt auch bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche.

Wer bezahlt die Kosten für den Anwalt?

Grundsätzlich bleibt der Auftraggeber des Rechtsanwaltes Schuldner für die Anwaltskosten. Jedoch können diese Kosten als Schadensersatzanspruch gegenüber dem Täter geltend gemacht werden.

Weiterhin besteht auch die Finanzierung der Rechtsanwaltskosten durch einen Opferverband.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt im Rahmen einer Nebenklage (z.B.  im Adhäsionsverfahren) beauftragen möchten, kann dieser auch durch das Gericht beigeordnet werden. Eine Beiordnung durch das Gericht ist in den Fällen des § 397a Abs. 1 StPO auf Antrag zu erteilen. Zum Beispiel: Tötungsdelikte, Gewaltdelikte und Sexualdelikte. In anderen Fällen ist eine Kostenübernahme ebenfalls möglich, wenn z.B. die Voraussetzungen einer Prozesskostenhilfe vorliegen. In diesen Fällen tragen Sie keine Kosten für den Rechtsanwalt.

Wenn Sie Probleme mit der Finanzierung haben oder nicht wissen, ob die Voraussetzungen einer Beiordnung vorliegen, sprechen Sie mich gerne an. Wir finden mit Sicherheit eine Lösung, damit Sie Ihre Rechte durchsetzen können.

Fazit

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, sollten Sie sich umgehend an einen Rechtsbeistand wenden. Als Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Strafrecht kann ich Ihnen dabei helfen, die notwendige Hilfe zu erlangen. Zudem kann Ihr entstandener Schaden sowie ein Schmerzensgeld gegenüber dem Täter durchgesetzt werden. Die Gebühren für den Rechtsanwalt sind dabei in den meisten Fällen vom Täter zu tragen und Ihnen entstehen keine  Kosten.

Sie können sich gerne an mich wenden. Alle mitgeteilten Informationen werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt!

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